Ce fond regroupe des informations relatives à l'histoire de hindisheim
Livre édité à l'occasion du centenaire de la caisse de crédit mutuel de Hindisheim
Hindisheim dans le Fonds des archives départementales du Bas Rhin. Il s'agit d'une mise en forme du flux RSS mis à disposition par le moteur de recherche des Archives.
Jusqu"à la révolution l'abbayé de Moyenmoutier dans les Vosges possédait des biens sinon des fiefs à Hindisheim. C'est ce qui explique pourquoi une partie de notre histoire est à découvrir .... aux archives départementales des Vosges.
Ce fond regroupe des cartes du secteur de Hindisheim
Bericht über den Kirchenbau vom Pfarrer Ludwig Siegwald (1889). Der Kirchenbau verursachte die Demission mehrerer Mitglieder des Gemeinderates.... Ursache des Streites ist die Finanzielle Last dieses Project bzw ein Zuschuss an Geld den der Pfarrer verlangt hat um den Bau zu vollenden.
Kirchenbau
Bericht über den Ankauf des Anwesens von Alois Foessel und der damit verbundenen Anlage und Verwendung des freigewordenen Platzes Erstattet am 7. Sonntag nach Pfingsten 6 Juli 1902
Zur Zeit des Kirchenbaus habe ich euch zu wiederholtem Malen Berichte estattet über den Bau u über altes was sich auf denselben anzog
Da nun durch den Ankauf des Anwesens von H; Alois Foessel, durch Abruch der Gebäulichkeiten und in Standesetzung des Platzes um die Kirche sowie durch Aufstellung un Renovierung des Missionskreuzes, der Bau seinen endgultigen Abschluss gefunden, fühle ich mich veranlasst euch auch hieruüber zu berichten damai Alle genau wissen wie es sich im die Sache verhalte. Ich muss deshable in die Zeit zurückgreifen wo der Bau sollte in Angriff genommen werden und auf einige der diessbezüglichen Verhandlingen mittheilen.
Am 23. Mai 1887 gab H Baurath Wendel sein Gutachten ab über des Vorprojects des Kirchenbaus Am 26. Mai teilte der H. Kreissdirektor von Erstein dieses Gu... dem H. Bürgermeister mit und stellte ihm ??? darüber mit dem H Pfarrer unter zu?? der des ??? zu ?? ihn
Als erster Punkt des Gutachtens wird gefordet, durch Ankauf des angrenzenden Anwesens, den gesetzlichen Vorschrifften zu entsprechen da die Gebäulichkeiten nicht weit genug von dem Bauplates entfernt waren.
In der Antwort an den H Kreissdirektor vom 27. Mai meldet der Bürgermeister dass die finanzielle Lage den Ankauf zur zeit nicht ermögliche, dass über der Pfarrer die Verpflichtung übernimmit sobald den Umstand es erlauben werde, die in Betrag kommenden Gebäulichkeiten zu entfernen.
Ich begab mich persönlich nach Straßburg zum Baurat und unterzeichnete ihm ein Schriftstück in welschem diese Verpflichtung dich meine Unterschifft bestätigt war sowie durch die Unterschrift des Eigentümers des H. Alois Foessel, der sich mit dem Übereinkommen einverstanden erklärt. Darauf wurde die Erlaubnis zum Bau genehmigt.
Es konnte nun in jüngster Zeit die ?? der Regierung gestellten Bedienung erfüllt werden. Die Kirchenfabrik befand sich in der Lage das Anwesen des H Foessel kauflich zu erwerben. Der Eigentümer hatte sämmtliche Gebäude abgeborchen und der freigewordenen Platz wurde die Kauf ergänzum de Kirchenfabrik.
Was den gewonnen freien Platz anbelangt, wurde ein Teil davon zur Aufstellung des Mission Kreuzes bestimmt, der anderen Teil durch eine Einfriedigung dem Pfarrer garten einverleibt ???(coupé) schon früher der Platz den ich von den HH Foessel Nikolaus und Geschwister Fender erworben hatte. Dies der Sachverhalt Ich könnte hier meinen Bericht schliessen, wenn nicht diesen letzen ???, die Vergrösserung der nicht auf die bösswiligte und niederträchtigste Weisse aufzubeuten gesucht hätten in einer Druckschrift ?? des Gemeinderats machten verteilt wurde. In derselben sthen die Worte : " die Jagd... sollen ... ??? auch für Hausvergrösserrung und ??? verwendet werden". Der oder Diejenigen (es ist ein Comité) welcher diese so gehässigen ??? darüber ?? wussten ganz Bestimmit oder konnten ganz bestimmt wissen, dass kein Pfennig der Jagdgelder ?? ?? verwendet worden ist. Es war ihnen also nur darum zu tun durch ihren bössin??? Vordarstellungen den??? zu schüren. Ich gebe deshalb folgendes ausdrückliche Erklärung ab : der Gemeinderat hat keinen Pfennig der Jagdgelder für Hausvergrösserungen und Gutsvergrosserungen verwendet. eben wenig hat er einen Pfennig von der Gemeindekasse dafür aufgegeben. er ist... nicht darum ???? worden. Diese Aufgaben würden von der Krichenfabrick bestrifftet. Dass der Kirchenrat einen Teil der erworbenen Grundsucke dem Pfarrgarten zugeteilt zur Nutz??? des jer??? Pfarrers, wird mann ihn doch nicht verübeln wollen; ?? Lage derselben derselben brachten es mit sich.
Nicht meiner Schwester habe ich den Platze vermacht, wie es öffentlich ??? worden ist auch nich als mein Persönliches Eigentum beansprïche ich ihn, obschon ich mich keines Unrecht schuldig gemacht hätte,wenn ich das Erworbenes für mich erhalten hätte. Gestattet mir auf den Beweiss dieser ??? zu bringe,. Ich ?? es mir mit ??? soll mann sich noicht sich selbt loben. Allein ich bin es meiner Ehre schuldig ; mit Paulus ?? sagen ihr habt mich daru genötigt II Cor XII.
Hört also und ???; Abgesehen :
Abgesehen, sage ich, von diesen vier grossmütigen Gaben haben wir Noch eines - Wenn nächstens die Arbeiten beginnen für Bemalung des Chors so erkläre ich zum voraus dass von der Gemeinde kein Pfennig dazu bezugt wird. Den großen Teil der Kosten werde ich und eine andre Person be?? ,?? fallen sollten, werden gut denkende Personen beifügen.
Ich begehre für mich nur dass man leiner nach meinem Todt gedenke und beim Anblicke des Chors ein "Herr gib ihm die ewige Ruhe" bete.
Wenn Gott mir noch einige Zeit des Lebens bewacht Solle ich noch ein anderes W? zu ??? im Falle dass ich den auch Unterstützung dazu finde (Krankenpension)
In Gottes Namen Amen
Ich Urban Meyer der hohen Stift und Bistum Straßburg Schultheiß beider Dörfer Hindisheim und Lipsheim bekenne und tun kund Aller männiglichen hiermit ?? Libello, wie ??? der ganzen Gemeinde Hindisheim, Ihm bei sein Clauss Issenhart des Heimburgers, Lorenz Meyers und Baltazar (?) Mutschlers beide des Gerichts allhier zu Hindisheim ??? : kleinen ?? und ?? Zinsen den heiligen allhier des Dorfes Hindisheim gehörig welche ein Teil durch lange der Jahren der Jahren, anderen Teils aus Absterben der Menschen Wandlung, Teilung der Güter, Höfe ?? mit Ihnen ?? : und Gegenstössen sich nicht mehr befinden, deswegen und damit die selbige im unseren ?? gebracht werden. Renoviert und erneuert hab : worauf dann bei den Pflichten, alle die so etwas dem heiligen allhier schuldig, wie auf ihren ??, damit sie ?? Herrschaft, und ordentlichen Obrigkeitlich zu getan, und
Argos oder der Mann 100 Augen Nr LXV Drittes Halbjahr, Nr 65 Straßburg, den 8.Frimaire Im 2. Jahr der Republik
*-*-* Aktenstücke
Auch auf dem Lande verschwindet der Fanatismus Heute, dato den 2. Frimaire, im zweiten Jahre der einigen und unteilbaren französischen Republik, hat Bürger Schurp, gewesener Pfarrei-Verwalter der Gemeinde Hindisheim, die Munizipalität, wie auch das Comite der Wachsamkeit durch ein Schreiben eingeladen, am 4.Frimaires des Morgens um 10 Uhr, in der ehemaligen Pfarrkirche zu erscheinen, um von ihm die Vorbereitungen des künftigen Vernunft- und Wahrheitsvollen republikanischen Gottesdienstes, wie auch die zukünftige Festsetzung des republikanischen Ruhetages zu vernehmen. Am gemeldeten 4.Frimaire des Morgens um 10 Uhr erschien die Munizipalität in ihren Schärpen, wie auch das Comite der Wachsamkeit. Da die Gemeinde versammelt war, ertönte unter dem Klang der Orgel der Freiheitsgesang der Marseiller.
Nach Endigung dieses Gesangs bestieg Bürger Nachtsheim, gewesener Pfarrer zu Niederschäffolsheim bei Hagenau in weltlicher Kleidung die Rednerbühne, und erklärte in einer bündigen Rede dem Volke die Vortresslichkeit der natürlichen Religion ; es schilderte mit Genie das Unglück, welches Jahrhunderte hindurch, die verschiedene Religionsbegriffe, dem Menschengeschlecht verursacht hätten. Nach ihm bestieg die Rednerbühne Bürger Schuep, und erklärte der Gemeinde, das es der Wille des ausgeklärten Frankenvolks wäre, hinführo in dieser allein beglückenden Religion zu leben ; und das er hinführo auf dem bestimmten Decadi, Punkt für Punkt erweisen würde, das der Katholismus eine Erfindung von Menschen seye. Nach diesem bestieg die Rednerbühne Bürger Risse, Lieutenant des 10ten Jägerregiments zu Pferde, wovon wirklich etliche 30 Mann allhier auf dem Depot liegen ; er erklärte, das er und seine Waffenbrüder, die isst schier allgemein angenommene natürliche Religion, so wie die Menschenrechte mit ihrem Schwerte verteidigen würden ; unterdessen Bürger Lasorgt, Lieutenant und Kommandant vom Depot, den Weibern die Rosenkränze und den Martin von Cochem abzulegen geboth.
Ein Israelit, mit Namen Isaak Bloch, von Fegersheim, wohnte beiden Reden bei, und es war das erste Mal, dass ein Jude diesen Tempel betrat. Nach Endigung dieser Scene, ertönte man "ça va", und eine allgemeine Stimme "vive la République!" erfüllte den ganzen Tempel. Des Abends um 4 Uhr wurde im Tempel der Vernunft ein Club errichtet, und Bürger Uebergänger zum Präsident ausgerufen. Man machte es sich zur heiligsten Pflicht, alle Kräfte für die Republik zu verwenden; und so endigte sich der Tag, welcher man allen Rücklichten auf dem Land äußerst merkwürdig ist.
Während seiner Amtszeit in Hindisheim verfasste Pfarrer Ludwig Sigwalt eine Chronik die weit über die alleinigen Angelegenheiten der Religion geht. Sie würde von seinen Nachfolger, obwohl viel spärlicher, weiter geführt bis 1941. Für die Geschichtsforschung des Dorfes ist sie eine sehr reiche Quelle.
Diese Chronik ist in Sütterlinschrift geschrieben, und ich habe versucht sie in die heutige Schriftart umzuschreiben damit sie leichter lesbar wird.
Die Grundlage ist die Digitalisierung (Fotografie aller Seiten der Bücher) die von Charles Sprauel durchgeführt wurde. Ich habe die Umschreibung des Textes ohne weitere Ausbildung dazu zu haben unternommen und habe diese Arbeit während meiner Freizeit erledigt (also Abends). Sie können daher sicher einige Fehler im Text finden wo für ich mich entschuldige. Jede Verbesserung ist willkommen.
Freyd Dominique Februar 2019.
.Dans un des ses ouvrage, le Docteur Schmitt cite "... et c'est aussi probablement en partie le don de cette "Hanse Lüwis" qui, ne l'oublions pas, a habité la même maison que la femme qui avait joué le rôle de déesse de la raison...".
Information complémentaire : Scheer Georges racontait, sans donner de nom précis, que la déesse de la raison était en lien avec sa famille. Effectivement la descendance de la déesse de la raison supposée (BOTTEMER Marie Ursule) mêne à des Issenhart.
La chapelle st Apolline.
Il existait jusqu’à la révolution dans l’actuelle rue des Romains, non loin de la croix dite « Schwartzes Kreuz » une chapelle dédiée à sainte Apolline. Aucun plan précis indiquant sa localisation n’a été trouvé.
Cependant un ancien plan établit par l’administration allemande entre 1901 et 1918 porte encore la mention de cette chapelle. Le plan complet est consultable sur le site internet de la BNU.
Cette chapelle a été victime des persécutions religieuses de la révolution française. Dans les archives communales déposées (cote 8 E 196 aux ADBR) figure une délibération du conseil municipal du 15 Frimaire An 2 de « l’une et indivisible » république française (5 décembre 1793). Cette délibération met en œuvre une consigne (l’introduction « Nachdem wir den Befehl erhalten haben … » laisse entendre que la délibération n’était pas forcément spontanée…) de supprimer de l’espace public tous les signes de la religion.
Il a été décidé par le conseil municipal de détruire et faire disparaitre les signes religieux dans tout le ban communal. Entre autre la chapelle sainte Apolline sera détruite et ses pierres et tuiles et bois distribués pour dédommager les artisans et manœuvre réquisitionnés.
La grange dîmière
La grange dimière était située dans la partie nord du village à l’extrémité de l’actuelle impasse de la dime. Là aussi le plan consultable sur le site internet de la BNU donne une indication sur l’emplacement de cet ensemble de bâtiment.
Dans les archives communales déposées de Hindisheim (cote 8 E 196) se trouve le procès-verbal d’adjudication. On y apprend que le 18 février 1818 le Maire de Hindisheim, Léopold Meyerhoffen procède à la vente par enchère publique de la grange dimière et Hindisheim pour couvrir les frais liés à la construction de la maison commune et de l’école.
L’ensemble représente environs 80 ares entourés de murets contenant une maison, des granges, écuries, colombiers, jardins et cour « tirant vers le haut sur Pierre Mutschler et autres et par le bas Ignace Hansmaennel et le chemin communal, du côté des montagnes le dit Hansmaennel du côté de l’Ill Salomé Meyer, le communal et Laurent Martz ».
La mise à prix a été de 10 000 Francs. Les sieurs Nicolas Meyer Cultivateur et cabaretier, Valentin Meyer le jeune cultivateur à Hindisheim et le sieur Joseph Waldejo maitre de poste à Saint Ludan se sont portés acquéreur pour une somme de pour 15 000 Francs.
Notices historiques sur l'Alsace de 1845 par A Dorlan. Document numerisé par google books.
Registre de la paroisse Saint-Ludan
Hipsheim Ichtratzheim Limersheim
Remarque avec bienveillance, successeur,
que
Cette paroisse S. Ludan est composée des trois villages susnommés et cela depuis longtemps, c’est-à-dire qu’il est impossible de dire depuis quand elle est réunie à ces trois villages, un seul curé avait été présenté à l‘évêque ou à l’Ordinaire par les très nobles seigneurs de Kageneck catholique en même temps que par les seigneurs de Berstett qui demeurent ici, venant depuis Strasbourg et qui sont aussi reconnus, en partie, comme seigneurs temporels à Hipsheim sans pouvoir rien percevoir de la dîme. (entre les lignes : ?) De cela, nul besoin jusqu’à présent de quelque présentation particulière ni rapprochement pour la filiale de Limersheim et l’annexe d’Ichtratzheim.
A cette paroisse appartient également un château situé près de Fegersheim parce qu’il est sur le ban d’Ichtratzheim, mais son moulin relève de la paroisse de Fegersheim parce que (barré : une rivière) un ruisseau sépare les deux paroisses. Et cependant comme ce ne fut jamais un inconvénient pour le curé d’Hipsheim tout comme pour les habitants du château de se réunir, il fut jusqu’à présent permis tacitement de verser charges et avantages au curé à Fegersheim.
De la même paroisse relevait jadis un petit sanctuaire de Hindisheim, appelé par ceux-là église majeure. De ce fait, ses revenus jusqu’à maintenant sont inscrits dans l’ancien registre de cette paroisse de Hipsheim, qui est conservé dans les archives ou gestes du Chapitre de Benfeld, dont une copie est également détenue dans un coffre (caisse) paroissial.
La communauté d’Hindisheim, rattachée à la paroisse d’Hipsheim, a obtenu que ce soit son prêtre qui perçoive les revenus de la paroisse, et plus celui de la paroisse d’Hipsheim.
Hipsheim
.....
https://books.google.fr/books?id=x9RWAAAAMAAJ&dq=gayling%20von%20altheim&hl=fr&pg=PA269#v=onepage&q=gayling%20von%20altheim&f=false
1783 (15.11.), Chambre des Contrats, vol. 657 f° 466
Ganthkauffbrieff, 24 Septembris 1783 – ist die Peter Jacob Gießing dem krämer zuständige helffte für ohnvertheilt von und ane einer behausung samt zugehörden ane dem Steingäßel, einseit neben Mr Heinrich dem schreiner anderseit neben Mr Hügel dem Kübler hinten auff Herrn Exsenatorem Brantz
Maria Salome Spießerin großjährig schirmerin, als letzt und meistbietenden adjudicirt worden um 630 gulden
[original sur parchemin, Inv. Zimber, Me Roessel 7 fructidor 3] Wir Frantz Joseph Engelmann, der Meister und der Rath des Kleinen Raths der Statt Straßburg thun hiemit Kund und Zuwißen, daß zufolg Erkanntnuß des regierenden Herrn Ammeisters vom 1.ten Julii jüngst und derer von Seiten Unsers Raths am 23. Augusti daraufhin ertheilter und gehöriger Orten angeschlagener Rufzedul, wie auch daraufhin vorgenommener Versteigerung die Peter Jacob Giesing dem Krämer und Burger alhier Zuständige Helfte für ohnvertheilt von und ane einer Behaußung samt Zugehörden, allhier ane dem Steingäßel gelegen, einseit neben Meister Heinrich dem Schreiner, anderseit neben Meister Hügel dem Kübler, hinten auf Herrn Exsenatorem Branz stossend, so außer denen darauf Hafftenden Passiv-Capitalien ledig und eigen beÿ Erlöschung des dritten und lezten Lichtleins Mariæ Salome Spießerin, der ledigen großjährigen Schirmerin alhier um die meistgebottene summ der Sechs hundert und dreißig Gulden mit Übernahm derer allenfalls darauf hafftenden Servituden wie auch derer heutigen Unkösten und Einholung der Confirmation beÿ gnädigen Herren Räth und XXI. Von Ganthwegen eigenthümlich adjudicirt worden. Inmaßen dann Wir, der Meister und der Rath de Kleinen Raths besagter Maria Salome Spißerin vorgeme,te Hauß Helfte um die bedittene meistgebettene Summ der 630. fl. hiemit adjudiciren, übergeben und verkaufen /:jedoch ohne Währhafft von Unßer Seit:/ um die Käuferin, deren Erben und Nachkommen, solche besizen, benuzen, gebrauchen und inne haben, auch damit gleich wiemit andern eigenthümliche Sachen nach belieben schalten und walten zu laßen und zukönnen, ohngehindert männiglichs, alles getreulich und ohne Gefärde. Deßen Zum Gezeügnuß haben Wir gegenwärtigen Ganth Kaufbrief mit getheilet, mit unserem Cantzleÿ Insiegel Versehen und durch unsern Actuarium unterschrieben und Geschehen Straßburg den 24. Septembris 1783.
Gegenstehenden ganth Kauffbrieff ist dem Contractuum Protocollo de hoc anno fol. 466. einverleibet worden, actum Straßburg d. 15. Novembris 1783. T. Hammerer, act:
Erschienen Vorbenannte Maria Salome Spießerin, die großjährige Schirmerin, beiständlich Adam Bentz, des Schumachers und burgers allhier, diese hat in Gegensein H Rathh. Johann Jacob von Zabern und H Rathh. Simon Cusinat, beeder aus Gnädiger Hh. Räth und XXI Mittel besag decreti vom fünfften dieses, so der Minute gegenwärtigen Contract beÿgebogen worden hiezu sonderheitlich abgeordneter Hh. freÿ angezeigt und bekannt, daß sie in Ansehung jener haushelffte, so sie unterm 24. Septembris jüngst auf der Gant laut Gant kauffbrieffs so unter heutigem tag dem contractuum protocollo einverleibt worden, ersteigt, und angeregtem decretgemäs confirmirt worden, sich all denenjenigen beschwerden denen die hier unverburgerte Personen so einig Gut in hiesiger Stadt oder dero burgbann gelegen käufflich an sich bringen wollen Zu unterwerffen schuldig sind hiemit gleichergestalten unterwerffen, deßfalls anlobet, und verspricht sothane haußhelffte an keine unverburgerte Personen, weniger noch an leute von todeshand ohne Vorwißen und Consens Edelbesagter Gnädiger Hh. Räth und XXI. in Kauff tausch: oder andern Weege zuveräusern, das Real Schirmgeld nach Zutragen und des Unsern burgern in gegenwärtigem fall Zukommenden Vorzugs Rechts in der dazu vorbeschriebener Zeit gewärtig zu seÿn, Welche Submission und Verspruch die Hh Commissarii Namens Gemeiner Stadt vor hinlänglich erachtet, als ein solche genehmigt, sich auch mit denen Parten und mit dem Actuario nach beschehener Vor: und Ableßung eingenhändig unterschrieben. Actum Straßburg den Fünffzehenden Novembris 1782, In Löbl. Canzleÿ Contractstub. Im Protocoll sind unterschrieben Maria Salome Spisserin, Adam Benz, Joh: jahr alt von Zabern, Cusinat, Hammeer act. mit Paraphes
Collationnirt, Hammerer act :